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GESCHICHTE UND GEGENWART

Vom Bau der Eisengießerei in ¦rem wurde in den Jahren 1963-64 entschieden. Dementsprechend bestand seit dem 1. Januar 1964 im Rahmen des Unternehmens Metallwerke H. Cegielski Posen die Niederlassung der Werke: Metallwerke H. Cegielski Posen, Eisengießerei ¦rem im Bau. Das Projekt der Gießerei wurde durch das Projektbüro PRODLEW Warschau vorbereitet. Es wurden folgende Abteilungen der Gießerei projektiert:

  • Zentrale Schmelzanlage

  • Experimentelle und Schulungsgießerei

  • Schwergussgießerei

  • Mittelgussgießerei

  • Leichtgussgiereßerei

  • Modellwerkstatt

  • Vorbearbeitung

Dank der Entstehung der Gießerei in ¦rem sollte das Defizit der Gussteile für Schiffsmotoren, Werkzeugmaschinen und Industriearmatur gedeckt und der Import der Gussteile eliminiert werden. Der Kooperationscharakter der Gießerei bedeutete, dass das Werk verschiedene Qualitäten von Grauguss, Sphäroguss und legiertem Gusseisen im Gewichtsbereich von 0,3 kg bis 30.000 kg produzieren sollte. Die geplante Produktion betrug 65.000 To pro Jahr. Am 6. Oktober 1964 begann man nach den Vorbereitungsarbeiten das Fundament für das erste Produktionsgebäude zu legen. Jener Tag, an dem die Gründungsurkunde in das Fundament eingemauert wurde, gilt als Beginn des Baus des neuen Werkes.

Weitere Produktionsgebäude wurden nacheinander in Betrieb genommen:

  • Am 19. August 1968 erfolgte der erste Gusseisenabstich in der Zentralen Schmelzanlage.

  • Am 17. Oktober 1968 wurde die Schwergussabteilung in Betrieb genommen.

Am 1. Januar 1969 wurde die Eisengießerei in ¦rem in ein separates Werk unter der Namen Metallwerke H. Cegielski Eisengießerei ¦rem umgewandelt, das in finanzieller Hinsicht völlig selbständig war. Der Bau der Gießerei dauerte an, und weitere Abteilungen wurden in Betrieb genommen:

  • Am 20. Dezember 1970 die Mittelgussabteilung

  • Am 30. September 1973 die Leichtgussabteilung

Der Bau des Werkes wurde in 1974 abgeschlossen.

Mit der Verfügung des Industrie- und Handelsministers vom 1. Januar 1994 wurden die Metallwerke H. Cegielski geteilt, und es wurde ein selbständiges staatliches Unternehmen unter dem Namen Eisengießerei ¦rem gegründet.

Im Juli 1994 wurde an den Privatisierungsminister ein Antrag auf die Umgestaltung der Gießerei in eine Gesellschaft gestellt, mit dem polnischen Staat als dem alleinigen Gesellschafter. Der Zweck des Antrags war Privatisierung auf dem Kapitalweg. Am 31.10.1994 wurde die Firma Eisengießerei ¦rem Aktiengsesellschaft ins Handelsregister eingetragen.

Am 8. April 1999 wurde ein Kaufvertrag der Aktien der Gießerei unterschrieben. 70 % der Aktien wurden von CENTROZAP AG mit Sitz in Katowice (44,9 %) und der Bank PEKAO AG mit Sitz Warschau (25,1 %) gekauft.

Nach Transaktionen die erfolgten im Juni und Juli 2007 Mehrheit der Aktien der Eisengiesserei "¦rem" S.A. besitzt  "PIOMA-ODLEWNIA" GmbH mit Sitz in Piotrków Trybunalski derer 100 % Aktien besitzt FAMUR S.A. mit Sitz in Katowice.

Aktuelle Struktur des Aktienkapitals stellt sich wie folgt: